... ist möglich beim Forum der Aussenwirtschaft vom 27. März. Mit von der Partie wird ausserdem Bundesrätin Doris Leuthard sein.
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Es wäre sicherlich noch interessant Al Gore mal live zu erleben, insbesondere wenn man seinen Film "An Inconvenient Truth" gesehen hat. (Die geforderten Gebühren sind aber Abschreckung genug.) Der Film an sich ist übrigens höchst empfehlenswert, und sollte wenn möglich auf Englisch angeschaut werden. Er erzählt einerseits von der Klimaveränderung (mit eindrücklichen Bildern von der ganzen Welt), und andererseits aus dem Privatleben von Al Gore, von seiner Sicht der Präsidentenwahl, von seinem Geburtsort, von einem schweren Unfall seines Sohnes, seinem Vater dem Tabakfarmer und seiner Schwester, welche in jungen Jahren an Lungenkrebs gestorben ist. Dies alles lässt Al Gore bodenständig erscheinen, auch wenn immer ein scheeler Nachgeschmack eines Selbstdarstellers hängen bleibt.
Der Film hat weltweit über 40 Mio. USD und mehrere Preise, darunter 2 Oskars eingespielt. Die Oskars erhielt der Film für den besten Dokumentarfilm und den besten Titelsong. Der Titelsong ist jedenfalls passend: "I Need To Wake Up" von Melissa Ethridge.
Al Gore wurde ausserdem mehr oder weniger von Apple CEO Steve Jobs in den Verwaltungsrat von Apple (AAPL) geholt. So kommt es nicht von ungefähr, dass im Film Gore ständig an einem MacBook Pro arbeitet. Seltsam ist allerdings die Tatsache, dass Al Gore, dass angeblich unabhängige Untersuchungsteam leitete, welches die Rückdatierungen von Steve Jobs' Aktienoptionen untersuchte. Glücklicherweise scheint das Ganze mehr oder weniger spurlos vorübergegangen zu sein. Der Tag an dem Steve "And, boy, have we patented it." Jobs Apple verlassen wird, wird irgendwann noch kommen, der Kurssturz ist vorprogrammiert.