Samstag, 31. Dezember 2005
Ich habe mich während der Feiertagen der Softwareentwicklung mit J2ME beschäftigt. J2ME ist die kleine Schwester von Java und heisst soviel wie "Java 2 Micro Edition". J2ME Anwendungen oder besser gesagt sogenannte Midlets laufen eigentlich auf allen modernen Handys natürlich auch auf meinen neuen Motorola V3 RAZR. 
Dabei habe ich herausgefunden, das das ganze gar nicht so schwer ist, wenn man Java bereits schon kennt, was ja eigentlich auch logisch ist. Das was dabei allerdings wirklich schwer und nervenauftreibend ist, ist das zusammensuchen der eigentlichen Tools. Denn man braucht unteranderem: MIDP, CDLC, J2ME Wireless Toolkit, das JDK in der 1.4.x Version und noch mehr. Irgendwie scheint Sun allerdings einen Serverschaden gehabt zu haben an dem Tag als ich das Ganze Zeugs installieren wollte. Bei allen Versuchen muss man sich durch Lizenzverträge klicken um am Schluss festzustellen, das der Server ein not Found zurückliefert. Also habe ich die Software entnervt von anderen Quellen heruntergeladen. Ich erinnere mich an den Satz, den ich mal auf OSnews zum besten gegeben habe: "I think Sun wants to be apple without being cool." Das zeigt auch das Jon Schwartz, COO von Sun versucht Steve Jobs, CXO von Apple nachzueifern. Das sieht man an der Art wie Jon seine Präsentationen macht und wie er neue Produkte ankündigt, auch dieser offene Brief von Jon an Steve, welcher Jon auf seinem Blog veröffentlicht hat ist ein Beispiel dafür. COO => Chief Operating Officer: Leiter der Operativen Geschäftsbereiche CXO => Meine Version von CEO, den Chief eXecutive Officer, passt doch viel besser zu Apple mit Mac OS X, ausserdem würde XML (Extensible Markup Language) ohne diesen Trick EML heissen. --- Slug.ch wechselt den Hoster auf das Jahresende, anscheinend erlaubt es Hostpoint slug.ch nicht einen Cron-Job allzu regelmässig laufen zu lassen. Nun gedenken auch andere Blogger den Hoster zu wechseln, insbesondere weil Hostpoint während den Festtagen massive Probleme mit 8 seiner Server hatte. Momentan werde ich wahrscheinlich noch bei Hostpoint bleiben, wobei ich nine.ch als ernsthafte Alternative ansehe. Allerdings habe ich bisher mit Hostpoint nur positive Erfahrungen gemacht, was vielleicht auch das Problem ist, Hostpoint ist sehr schnell gewachsen, zu schnell vielleicht?
--- Über die Festtage sind verschiedene Blogger abgemahnt worden so zum Beispiel der Werbeblogger vom Vater von Heidi Klum. Oder der Shopblogger vom Sozialgericht Bremen, weil der Name von diesem in der URL eines Blogeintrages auftaucht. (Bei Heidi Klum, wars dasselbe) Irgendwie hat man das Gefühl gewisse Leute hätten zuviel Zeit. --- Ein schönes neues Jahr wünscht Peter
Samstag, 24. Dezember 2005
Fredy Künzler von der Init Seven AG und Blogger, wurde von 10vor10 zu dem dem Vorgehen der IFPI gegen illegale Musikdownloads befragt und konnte seine Meinung über die Position der Provider in diesem Spiel kundtun. Sehr gut angekommen ist seine Aussage, dass man einen Pöstler (Briefträger) auch nicht für die Post, welche er austeilt, verantwortlich machen kann. Im Hintergrund des Beitrages sieht man übrigens seinen Blog. Hoffen wir also das der Datenschutz obsiegt und die IFPI das nachsehen hat, obwohl ich nichts dagegen habe, dass Künstler für ihre Werke belohnt werden, die IFPI jedoch hat sich auf dünnes Eis begeben. Ach ja die IFPI selbst scheint es auf ihrer Homepage mit eigenem Content auch nicht so ernst zu nehmen. Wenn man auf der schlecht aufgemachten Homepage auf offizielle CH-Hitparade klick wird einfach Hitparade.ch in das Hauptframe von IFPI.ch geladen. Frame? - Wer setzt den sowas noch ein? Wie ich aus dem Zuger Handelsregister entnehme hat die Logistep AG ihren Firmensitz von Höri nach Zug verlegt. Hinweis: Logistep ist diese Firma, welche automatisiert Daten von Tauschbörsennutzern sammelt und die zugehörigen Provider mit etlichen automatischen Abuse Meldungen überflutet, deswegen hat Logistep allerdings letztens eine Niederlage vor einem deutschen Gericht erlitten. NetBSD 3.0 ist nun erschienen, wahrscheinlich werde ich es allerdings nicht zum Einsatz kommen lassen, höchstens ein exotischer Port von diesem. - Für alles Andere gibt es FreeBSD! Ich wünsche DIR mein lieber Leser schöne Weihnachten und falls wir uns nicht mehr sehen ein erfolgreiches neues Jahr.
Mittwoch, 21. Dezember 2005
Zielbestrebt bin ich Heute in den Sprüngli in Zug gegangen und habe den Ganzen Bestand an Number One in der kleinen Verpackung aufgekauft und in Geschenkpapier verpacken lassen, was allerdings seine Zeit ging. 
Der Titel Sprüngli Number One hält defintiv, was er verspricht und erfreut sich bei mir als Mitbringsel grosser Beliebtheit. Alle Verpackungen sind stolz mit Sprüngli Paradeplatz Zürich angeschrieben, ein stolz der nicht ungerechtfertigt ist. Überhaupt passt der Titel Number One sehr gut zu diesem Jahr, es hatte zwar seine Tücken, aber insgesamt bin ich überdurchschnittlich zufrieden. Und es ist noch verfrüht einen globalen Rückblick zu machen, wenn wir uns an die Jahresende von 2004 & 2003 zurückerinnern. Zur Erinnerung: - Am 26.12.2004 wütete der Tsunami rund um den indischen Ozean, der durch ein Seebeben ausgelöst worden ist. - Am 26.12.2003 war das Erdbeben in Bam (Iran), das 70% der Stadt verwüstete und ca. 30'000 Menschen das Leben kostete. Mit anderen Worten ich hoffe das diese Bebenserie am Stefanstag (26.12) dieses Jahr ein Ende findet. We're number one!
Freitag, 16. Dezember 2005
"Bush authorized NSA to spy on Americans" - So what? Bush soll es der NSA erlaubt haben nach dem 11. September 2001 den Gesamten Datenverkehr der USA ohne richterlichen Beschluss abzuhören. Ich frage mich allerdings, was daran skandallös sein soll, die NSA hört mit Echelon jetzt schon beinahe den ganzen Datenerkehr der Welt ab, sobald allerdings sogar die Amerikaner auch noch abgehört werden wird das Ganze zum Skandal. (Die NSA ist übrigens der grösste Geheimdienst der USA, noch vor CIA und FBI) Um diese riesige anfallende Datenmenge temporär abzuspeichern und zu durchforsten, werden sogenannte RAM-HDs verwendet, also Harddisks die komplett aus RAM bestehen bekannte Grössen der einzelnen RAM-HD sind 1 Terabyte und 2.5 Terabyte. Hier ein Bild der 1 Terabyte-version. 
Gegen das Abhören der Daten hilft eigentlich nur noch Kryptographie und mit Kryptographie meine ich richtig starke symmetrische Kryptogrpahie, mit langen Schlüsseln. PGP, das auf den RSA-Kryptosystem (bzw. Diffie-Hellman) setzt und in die Gruppe der asymetrischen Kryptographie gehört ist nur solange sicher, solange die Grösse der verwendeten Schlüssel kontinuierlich erhöht wird, mit Einigem an Rechenpower, den die NSA hat (ich bin mir sicher, dass gewisse Systeme der NSA auf PGP optimiert sind) , ist auch PGP knackbar, nicht von heute auf morgen zwar, aber immerhin. Eine Aussage, die man häufig antrifft: "Ich habe nichts zu verbergen", so eine Aussage ist schlichtweg dumm und unüberlegt, es ist ja nicht so das man tagtäglich mit einem Geheimdienst konfrontiert wird, aber es ist so, dass die (Werbe-)Unternehmen, wie auch Google gezielt Daten sammeln, um dem Benutzer das zu präsentieren, was er sehen will, schön und gut denkt man. Einerseits schon, andererseits lässt man sich so in seinem (Kauf-)Verhalten steuern, bzw. beeinflussen. Bevor man sich zu solch einer Aussage hinreissen lässt, sollte man sich das Ganze nocheinmal gründlichüberlegen, immerhin geht es um einen Eingriff in die Privatsphäre, um einen Eingriff in die Freiheit. Die Bush Administration übrigens kann sich in der letzten Zeit vor Negativschlagzeilen gar nicht mehr schützen, was zur Folge hat, das der Patriot Act am 31.12.2005 hoffentlich nicht verlängert wird, und so keine "gesetzliche" Grundlage mehr besteht um freiheitsberaubende Massnahmen durchzuführen.
Donnerstag, 8. Dezember 2005
Der Google Blog und intern.de berichteten, dass man Filme von video.google.com nur in den USA ansehen kann, dass scheint so nicht oder nicht mehr zu stimmen. Hier in der Schweiz kann man diese Filme ohne Einschränkung betrachten, so auch die neue Firefox Kampagne. Vielleicht liegt es an irgendwelchen Bestimungen der EU. Vielleicht liegt es auch daran, dass Google in der Schweiz ein eigenes Zentrum hat, überhaupt soll Google eine traumhafte Arbeitgeberin sein. Was auch dieser Screenshot von OSNews zeigt: "Google is looking for the next engineering genius in Switzerland". 
Seltsam diese Werbung erscheint immer bei mir, ich glaube die wollen mich .
Wie Heise berichtet, gibt es bereits 226 Anträge für sex.eu, ein Bild davon machen kann man sich, wenn man auf whois.eu sex eingibt in das rechte obere Feld, mittlerweile gibt es bereits 229 Personen/Firmen die diese Domain möchten viele davon sind mehrfach vertreten. Wie der Blog von Fredy berichtet gibt es für Schweizer keine .eu Domains, was aber auch gar nicht so tragisch ist. Im Zeitalter von Google & Co, gibt es kaum noch Personen die auf unbekannte Websiten kommen indem sie einfach eine Domain in den Browser tippen und Enter drücken, vielmehr geht es darum von den Suchmaschinen gefunden zu werden, das kann man entweder mit echtem Inhalt bewerkstelligen oder mit schmutzigen TricksInteressante Informationen habe ich ausserdem auch in den Registrar News 2 von Eurid gefunden. Mit anderen Worte, wer gedacht hat, dass er ein schlauer Hund sei, wenn er sich den Begriff abcd.eu als Marke eintragen lässt um privilegiert behandelt werden zu müssen hat falsch gedacht, er darf nur die Domains abcdeu.eu oder abcd-eu.eu privilegiert registrieren. Das wurde von der Eurid wirklich schlau eingefäddelt um Domaingrabbern das Wasser abzugrab(b)en. Auf den Seiten von Eurid gibt es ausserdem ganze Listen von geblockten und reservierten Domains.
Sonntag, 4. Dezember 2005
Der Firefox von Mozilla wurde letzens in der Version 1.5 veröffentlicht. Äusserlich gibt es nicht viel Neues, ausser das der Standard-style der Menüs verändert wurde, das Einstellungsmenü verändert wurde und das es jetzt unter Extras den Menüpunkt gibt "Private Daten löschen", man kann aber auch bei den Einstellungen definieren, dass die privaten Daten immer beim Beenden gelöscht werden sollen. Wer sicher alle Erweiterungen weiterverwenden möchte, sollte zu diesem Zeitpunkt noch nicht von der Version 1.0.7 zu 1.5 wechseln, den viele Erweiterungen sind noch nicht in der 1.5 Version erschienen. Wer dennoch den Firefox in der Version 1.5 verwenden möchte hat die Möglichkeit selbst Hand anzulegen, was meistens funktioniert, das Ganze geht so: 1.) Erweiterung im .xpi Format herunterladen und auf der Festplatte speichern. 2.) Die .xpi Datei entzippen. (u.U. vorher in .zip umbennenen) 3.) Die Datei install.rdf in einem Editor öffnen und den XML Tag <em:maxVersion> auf den Wert 1.5.0 setzen. 4.) Daraus wieder eine .zip Datei machen und in .xpi umbennenen, anschliessend im Firefox öffnen. 5.) ¿Comprendido? 
Die Erweiterungen, welche ich nützlich finde heissen: Colorful Tabs, User Agent Switcher, Cookie Editor, DOM Inspector und HostIP.info Geolocation Plugin. Weitere Plugins habe ich natürlich auch noch ausprobiert allerdings bereits wieder deinstalliert. Das Geolocation Plugin von HostIP.info zeigt zu jedem Link im Tooltip Format die Adresse, den Host, die IP-Adresse und den Standort des Servers, so habe ich beispielsweise erfahren das die Website von dem schweizer Segelsyndikat Alinghi aus Grossbritannien (siehe Bild) an mich herangetragen wird. [Update] Auf dem Blog vom Firefox Koordinator Asa Dotzler habe ich folgendes Video zu einer Strassenbefragung auf dem Vlog von Amanda Congdon gefunden, dass Ganze fand in New York statt. Sie befragt die Leute, ob sie den Firefox oder den Internet Explorer benutzen, das Ergebnis ist erstaunlich. [/Update]
Samstag, 3. Dezember 2005
Mein iPod Mini hat Konkurrenz von meinem neuen Motorola RAZR V3. RAZR ist ein unglaublich schickes Mobiltelefon, dass in echt viel besser aussieht als auf einem Foto. Es ist ein Quadband Handy mit Unterstützung für GSM 850/900/1800/1900, theoretisch kann man also fast auf der Ganzen Welt mit diesem telefonieren. 
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Kommentare
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