Dienstag, 31. Januar 2006
Gebrandmarkt durch die mittelschweren Serverausfällen über die Festtage fordert Hostpoint seinen Kunden ind dem monatlich erscheinenden Newsletter nun auf in dem Adminpanel, des jeweiligen Virtuellen Servers eine Kontaktadresse anzugeben. Ich empfehle eine Email-adresse, die bei einem anderen Provider als Hostpoint liegt anzugeben, da es einem ja nichts nützt, wenn die Emails erst nach der Behebung der Panne wieder ausgeliefert werden, wie dies in dem Ausfall über die Festtage geschehen ist. Auch meiner Prognose über ein Geschenk von Hostpoint wird Rechnung getragen. Hostpoint bietet betroffenen Kunden Gutscheine bei folgenden Unternehmen an: 1A-DVD, Replica, cede.ch, Hostpoint. Auch im aktuellen Newsletter steht das die Domainaktion für .info und .biz Domain einen Monat weitergezogen wird, von diesem hatte ich ja gestern gerade noch proftitiert. Ausserdem steht im Newsletter wie man den Server erfährt auf dem man gehosted wird: Durch einen Blick in das neue Adminpanel oder durch eine Anfrage an eine Email-adresse. Genau für diesen Zweck hatte ich vor einiger Zeit ein kleines PHP-Script geschrieben, welches das erlaubt: http://hermes.rootquest.com/resolve.php?domain=knie.ch (am Beispiel der Domain des Zirkus Knie). Von mir aus gesehen hat sich Hostpoint mit dieser Wiedergutmachungsaktion vorbildlich gezeigt.
Montag, 30. Januar 2006
Der eine kauft myspace, der andere schlägt seine "Maus" zu Brei und was macht Hostpoint? Hostpoint hat keinen Speicher mehr (Frei nach dem Motto "Dumm, wenn Sie eine lange Leitung haben"). Zumindest meldete dies der Server auf dem Hostpoint.ch gehosted wird am vergangenen Sonntag in der untersten Zeile ("No space left on device (28)"), dabei wollte ich doch nur von der .info Domain Aktion profitieren. Einen Screenshot dazu gibt es hier: 
Die Domain "nospace.info" wäre übrigens noch frei.  Heute morgen hatte der Elektronikdistributor Farnell InOne ziemlich dasselbe Problem und wie durch Zufall durfte ich auch daran teilhaben, da ich gerade ein Bauteil benötigte. Die Fehlermeldung hies da "Not enough space". 
[Update] Der grosse Ausfall von Hostpoint über Neujahr scheint immer noch nachzuhallen und Erinnerungen wieder aufsteigen zu lassen. [/Update]
Freitag, 27. Januar 2006
Zum Thema Euromillions kann ich echt nur sagen, dass ich froh bin wenns vorbei ist. Anscheinend scheint jeder mitzumachen und es ist beinahe unmöglich geworden an einem Kiosk am Freitagabend etwas zu kaufen. Leute, welche anscheinend keine Ahnung von dem Ganzen Ablauf haben spielen mit. Da gibt es die einen, welche vergessen die Anzahl Ziehungen anzukreuzen, worauf die Verkäuferin rückfragen muss. Andere wollen mit dem Lottoschein auf dem sie die Zahlen angekreuzt haben ihre 10 Franken abholen gehen. Wieder Andere geben gleich 5 Lottoscheine ab, aber die Chancen auf den Gewinn kann man damit nicht wirklich steigern. Eigentlich sollte das Motto lauten "Mitmachen ist alles", denn ob man 1 Tipp oder 10 Tipps abgibt kommt, spielt eigentlich keine wirklich grosse Rolle die Wahrscheinlichkeit verändert sich nur minim. Es ist auch interessant, wie das Swisslotto mit seinen "paar" Milliönchen links liegen gelassen wird und Euromillions gespielt wird, obwohl man weniger Chancen hat. Ja auch ich habe mitgemacht.  Bloggingtom verspricht einen Blog namens Millionenblog, falls er gewinnen sollte. Relab sucht ein Widget für Euromillions. Und Chregu hat einen Tippgenerator.
Mittwoch, 25. Januar 2006
Heise meldet das "Hersteller und Importeure von digitalen Aufzeichnungsgeräten" ab dem 1. März eine "eine Vergütung für die in diesen Geräten eingebaute Speichereinheit bezahlen". Der jeweilige Preis der Vergütung rechnet sich wie folgt: "Die Vergütung sei abgestuft nach Speicherart und Verwendung und betrage beispielsweise für Flash-Speicher, wie sie in MP3-Playern eingesetzt werden, bei einer Kapazität mit weniger als 512 MByte 2,53 Rappen pro MByte. Der Preis staffelt sich für Geräte mit bis zu 4 und mehr GByte Speicherkapazität nach unten. Für Harddiscs in Audio-Aufnahmegeräten werden pro GByte 0,469 Franken verlangt und für Harddiscs in Audiovisions-Aufnahmegeräten 0,346 Franken je GByte. Ähnliche Abgaben gibt es in der Schweiz seit 1993 für analoge Träger wie Musik- und VHS-Kassetten und seit 2002 für leere CD-Rs und DVDs." Das erste, was ich bei der Lesung dieses Artikels gedacht habe war: Moment so wenig ist das gar nicht und bei kleineren Geräte wird die Abgabe wohl trotzdem auf die Nutzer abgewälzt werden müssen. Beispiel: angenommen man nehme diesen Billig-Mp3 Player von Interdiscount mit 512 MB für 89.90, würden für diesen Abgaben in der Höhe von 512 * 2.53 Rappen = 12.9536 Franken fällig. Dies ist viel Geld, wenn man bedenkt, dass dieser Player am 1. März wohl nur noch für ungefähr 50 Franken verkauft werden sollte, da der Preiszerfall auf dem Markt für Flash-Speicher weiter zunehmen wird. Gleichzeitig fragt man sich aber warum immer mehr Unternehmen ihre Produktion nach China auslagern, die Antwort liegt auf der Hand, ich formuliere sie in eine Frage "Stell dir vor du würdest von deiner Unternehmensleitung die Aufgabe erhalten einen MP3-Player mit 512 MB Speicherplatz in der Schweiz herstellen zu lassen. Der Ladenpreis für diesen soll bei 89.90 liegen. Was würdest du tun?" Ich würde dir empfehlen so schnell als möglich die Firma zu wechseln, denn in der Schweiz ist so etwas schlicht nicht möglich.
Dienstag, 24. Januar 2006
Microsoft hat nun einen seinen neueren Würfe zum Abschuss/Testen freigegeben. Das Ding nennt sicht Microsoft Expression Interactive Designer. Das Ziel war es anscheinend Flash, XML und C# in einen Topf zu werfen und dreimal kräftig zu rühren. In vergangenen Reviews wurde es schon als Flashkiller und anderes betitelt, denn wer ausser Microsoft hat überhaupt genügend Macht einen Flashkiller zu verbreiten? Nun der Ansatz ist sicher nicht schlecht, nur dessen Umsetzung ist momentan noch etwas fragwürdig. Was uns aber in Zukunft sicher erwarten darf sind besser durchdachte und ergonomische User-Interfaces, ob mit oder ohne "Sparkle", wird die Zukunft zeigen.  Die Parallelen zu Flash sind offensichtlich
 Der Codeeditor
 Das "laufende" Design
Falls ihr nicht zu den Glücklichen (unglücklichen/privilegierten/bemitleidenswerten/begnadeten/armen) Personen gehört die eine Einladung für die nächste Version des MSN Messengers habt, könnt ihr dieses Tool zu verwenden um trotzdem in "Genuss" des Messengers zu kommen. Hier ein Screenshot des next generation Messengers 
Das erste und negativste, was mir am neuen Messenger aufgefallen ist, ist die Tatsache, das man die Möglichkeit hat zu jedem Benutzer Daten in Hülle und Fülle zu erfassen.

Man kann also nicht nur mit seinen Freunden und Bekannten chatten, sondern vielmehr sämtliche bekannten Daten abspeichern. Diese Daten werden dann wohl, wie das Ganze Profil auf den MSN Server geladen und dort gespeichert. Wenn einer dieser Server gehackt wird, darf Microsoft mit theoretischen Klagen in Milliardenhöhe rechnen, wie damals bei dem Passport.net-Hack.
[Update] Der MSN Messenger 8 Beta (Windows Live Messenger) ist auch auf Deutsch erhältlich. [/Update]
Mein Feuerfuchs ist ein unglaublicher Ressourcenfresser. Deshalb sehne ich mich nach wie vor nach einem KHTML basierten Webbrowser der mehr oder weniger nativ auf Windows läuft. Letztes Jahr erst ist es her als ich an einem eigenen Port herumstudiert habe, dem ich den Codenamen "Machete" gegeben habe, so nach dem Motto um sich durch den Dschungel des Internets durchzukämpfen braucht man eine Machete. Schlussendlich kam ich allerdings zu dem Schluss, dass solch ein Port zuviel meiner kostbaren Zeit beanspruchen würde.
Montag, 16. Januar 2006
Ist es euch auch schon so gegangen: Ihr surft das Internet hinunter (je weiter man kommt desto tiefer das Niveau) und beim vorbeisurfen sticht euch hinter einer Welle eine Domain in das Auge und ihr denkt so für euch die will ich haben. Dann gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten 1.) Ihr kauft die Domain für ein paar Hunderter oder Tausender dem Besitzer ab (Wenn der Preis stimmt ist alles möglich) 2.) Ihr wartet bis der Besitzer die Domain nicht mehr will und diese somit gelöscht wird. Zu letzterem möchte ich hier ein paar Takte verlieren. Wenn man nicht weiss um was es geht denkt man es handelt sich um einen Scherz, warum sollte ein Besitzer einer guten Domain diese Abstossen? Auch für das gibt es verschiedene Möglichkeiten z.B. Konkurs, Terminchaos, kein Interesse mehr. Letzteres wird die häufigste Ursache sein. Wie kommt man an eine gute Domain, die gelöscht wird? Es gibt eigentlich nur eine Variante, man muss sich bei diversen automatisierten Domain Grabbern anmelden und abwarten. Das jemand von Hand eine Top-Domain registrieren kann aufgrund dessen das sie gelöscht wurde ist heutzutage beinahe unmöglich. Um ein Beispiel zu machen das es sich grundsätzlich lohnt den Markt zu beobachten zeigt ein Beispiel von Heute, dem 16.01.2005 heute wird nämlich die Domain firmen.com frei, aber wie gesagt ihr habt keine Chance diese von Hand zu registrieren, obwohl sicher einige Interesse haben. Der eigentliche Grund dieses Artikel ist ein anderer, ich frage mich ob es einen ähnlichen Service wie den von Snapnames und Co auch für .ch-Domains gibt, nun da diese günstiger werden erst recht. Letztes Jahr habe ich Hostpoint einen solchen Dienst vorgeschlagen, allerdings scheint dieser Vorschlag resonanzlos untergegangen zu sein.
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Kommentare
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Di, 25.09.2007 21:53
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